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    <title>Stiftnürsel</title>
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    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 8</title>
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            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist endlich soweit. Ich gehe in ärztliche Behandlung. Heute ist vermutlich der letzte Tag, an dem wir voneinander lesen. In wenigen Stunden werde ich einen Psychologen aufsuchen. Endlich. Hoffentlich kann er mir helfen. Vor Aufregung habe ich heute recht wenig geschlafen und somit nicht so ausgiebig geträumt wie sonst. Dennoch war vor allem das Ende des Traums verstörend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne: Ich war mal wieder eine Frau. Diesmal hatte man meine Tochter entführt und nutze diesen Umstand, um mich zu erpressen. Ich sollte für einen gemeinen Gangsterboss einen Auftrag erledigen. Weigerte ich mich, würde er meine Tochter töten. Der Auftrag klang einfach: Einer Gruppe französischer Krimineller einen Koffer klauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stellte mir ein Team aus ultracoolen Kumpanen zusammen und gemeinsam schlugen wir zu. Zuschlagen meine ich hier übrigens wörtlich. Wir waren kampfsporttechnisch extrem gut ausgebildet und sorgten unter unseren Gegner für diverse schwere Verletzungen. Leider ging dennoch etwas schief. Der Koffer gelang in die falschen Hände und ich zwischen die Fronten. Das war mir dann zu viel des Guten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zog mich zurück und nutze meine Kampfsporterfahrung stattdessen, um ein gefürchteter, plötzlich wieder männlicher, Krieger im Asien längst vergangener Tage zu werden. Da mir ein Schwert alleine nicht reichte, hatte ich gleich vierzehn davon. Zusammengepackt in einer technisch sehr gut durchdachten Kiste. Jedes der Schwerter hatte einen eigenen Zweck zu erfüllen. Eines war für Verräter am König, eines für mich selbst (sollte ein Auftrag scheitern) und so weiter. Es war wahnsinnig schwer, sich all diese Informationen zu merken und ich kam hin und wieder durcheinander. Darum ließ ich auch diesen Beruf irgendwann links liegen und ging stattdessen in Rente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alter Mann lebte ich in einer kleinen Wohnung mitten in einem riesigen englischen Plattenbaukomplex. Leider war dort nicht alles voller alter Männer, sondern eher voller jugendlicher Krimineller. Ich konnte zwar ebenfalls auf eine kriminelle Laufbahn zurückblicken, aber im hohen Alter wird man bekanntlich intolerant und als auch noch mein bester und letzter Freund von diesen Jugendlichen umgebracht wurde, reichte es mir dann. Ich nahm das Gesetz selbst in die Hand und wollte mich an den Tätern rächen. Dafür war mir jedes Mittel recht und ich hätte auch vor nichts zurückgeschreckt, wenn der Traum nicht in diesem Moment eine unerwartete Wendung genommen hätte. Ich war plötzlich ein Autoreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ein Autoreifen. Aber ein lebendiger Autoreifen. Mit telepathischen Fähigkeiten. Ich konnte zum Beispiel Hasen explodieren lassen. Oder Krähen. Oder Menschenköpfe. Das tat ich auch sehr ausgiebig. Keiner konnte mir etwas anhaben. Ich rollte und rollte und rollte, bis ich aufwachte. Neben meinem Bett liegend. Ich war heraus gerollt. Wenigstens war ich noch zu Hause und nicht in einem anderen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Traum hat mir jedenfalls den Rest gegeben. Ich meine... ein Autoreifen? Sollte ich das dem Psychologen überhaupt erzählen? Ich bin ja gespannt, was er daraus schließt. Ein wenig Angst habe ich schon. Aber egal. Ich muss das jetzt durchziehen. Ich halte das wirklich nicht mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum mache ich jetzt auch langsam Schluss. Ich möchte mich aber natürlich noch bei dir bedanken, liebes Tagebuch. Danke für die stets offenen Seiten. Ich wüsste nur zu gerne, ob du dir selbst Gedanken über mich und meine Träume gemacht hast. Die Resultate würde ich wirklich gerne lesen können. Noch einmal: Danke für alles. Vielleicht melde ich mich ja noch einmal bei dir. Aber um ehrlich zu sein: Ich hoffe nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- hat immer noch Frauenphantasien.&lt;br /&gt;
- hat immer noch Probleme mit Franzosen.&lt;br /&gt;
- wäre offensichtlich gerne kriminell. Gelangweilt vom eigenen Lebensstil?&lt;br /&gt;
- gibt sich nicht mit wenig zufrieden.&lt;br /&gt;
- denkt ans Altwerden.&lt;br /&gt;
- nimmt das Gesetz auch mal gerne selbst in die Hand.&lt;br /&gt;
- wäre gerne ein... Autoreifen.&lt;br /&gt;
- mag es, wenn alles rund läuft.&lt;br /&gt;
- hat immer noch einen unruhigen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Drei Wochen Frankreich, eine Woche Griechenland.&lt;br /&gt;
- Tägliche Freizeitaktivitäten einplanen.&lt;br /&gt;
- Bescheidenheit lehren.&lt;br /&gt;
- Am Bett festketten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussgedanken:&lt;br /&gt;
Ich habe es hier offensichtlich mit einer gestörten Persönlichkeit zu tun, die schizophrene und rassistische Gedanken hegt, äußerst ausgeprägte sexuelle Probleme hat, von Gewaltphantasien geplagt wird, keinerlei innere Ruhe verspürt und gerne ein Autoreifen wäre. Ich empfehle entweder eine sofortige Notschlachtung oder ein absolutes Hausverbot beim nächsten „Fantasy Filmfest“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/58134/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 23:02:46 +0200</pubDate>
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    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 7</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/86-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-7.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soeben bin ich zu Hause angekommen. Der Flug von Griechenland nach Frankfurt verlief ohne nennenswerte Probleme. Ich sollte mehr darauf achten, was ich am Ende meiner Einträge schreibe. Es könnte eintreffen. Griechenland war übrigens sehr schön. Zumindest soweit ich das beurteilen konnte. Ich habe von meiner spontanen Kurzreise ja nicht viel mitbekommen. Den Hinflug habe ich zum Beispiel komplett verschlafen. Natürlich habe ich auch sehr ausgiebig geträumt. Mal wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefangen hat diesmal alles in einer Sumpfregion. Mit einem Boot fuhr ich durch Schilflandschaften und ein paar Freunde leisteten mir dabei Gesellschaft. Wir hatten ziemlich viel Spaß, tranken Alkohol und brüllten fröhlich durch die Gegend. Wie man das eben so macht. Bis wir uns dazu entschieden, mit dem Boot die sicheren Gewässer zu verlassen und direkt durchs Schilf zu fahren. Das sorgte nämlich dafür, dass unser Boot einen großen Holzstock unter Wasser rammte, der sich fröhlich durch den Schiffsboden und einen meiner Freunde bohrte. Das war nicht nur unangenehm, sondern auch noch die Einleitung für die nun folgenden merkwürdigen Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sah sich selbst am anderen Ufer, hörte Geräusche, Stimmen und Schritte und irgendwie kamen immer mehr meiner Freunde ums Leben. Als mir das zu viel wurde, bin ich zurück nach Hause geschwommen. Nur um dort festzustellen, dass meine Firma pleitegegangen ist. Hartnäckig wie ich nun einmal bin, habe ich natürlich auf meine Abfindung bestanden. Auch wenn das bedeutete, dass ich mit meinen restlichen Arbeitskollegen ein halbes Jahr lang gelangweilt im leeren Firmengebäude warten musste. Es herrschte Anwesenheitspflicht. Sonst gab es keine Abfindung. Öde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende der Sitzzeit bekamen wir dann plötzlich einen neuen Kollegen. Der war ein äußerst verschlossener Geselle und gab nicht viel über sich preis. Offensichtlich ein Spion der Firma um zu überprüfen, ob wir auch wirklich alle anwesend waren und uns benahmen. Also mussten wir uns von nun an still verhalten. Wir saßen herum und langweilten uns. Dafür wuchs das Misstrauen. Wir wünschten dem Neuen die Pest an den Hals. Wir konnten ja nicht ahnen, dass er sie tatsächlich bekommen würde. Er war der erste, der an der Beulenpest zugrunde ging und von nun an breitete sie sich in allen umliegenden Dörfern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab Gerüchte: Von einem Dorf in den Sümpfen, das von der Pest verschont blieb. Ich stellte mir einen Trupp ehrenhafter Ritter zusammen und mit einem Mönch im Schlepptau begab ich mich auf die Reise zu diesem gottlosen Ort. Es hieß, ein mächtiger Nekromant würde die Dorfbewohner schützen. Das konnten wir natürlich nicht durchgehen lassen. Im Dorf angekommen standen wir aber vor einem Problem: Der Nekromant war lediglich ein Highshoolmädchen mit großen psychischen Problemen. In einem Moment der Unachtsamkeit überrumpelte mich dessen Vater und verschleppte mich in sein abgelegenes Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort erwacht stellte sich heraus, dass sie gerne mit mir auf einen Schulball gegangen wäre, da ich aber abgelehnt hatte, veranstaltete sie nun ihren ganz eigenen Ball zu Hause. Mitsamt an den Boden genagelten Füßen und vielen anderen unangenehmen Überraschungen. Aber zum Glück konnte ich entkommen. Nach Griechenland. Dort war ich aber auch nicht unbedingt besser dran. Auch hier traf ich auch verrückte Charaktere. Noch schlimmer: Ganz Athen war von Zombies überrannt. Ich bewaffnete mich mit allem, was man irgendwie als Waffe verwenden konnte, verbündete mich mit den letzten echten Menschen und versuchte, die Seuche zu beenden. Leider weiß ich nicht, ob ich es geschaffen habe, denn ich wachte plötzlich auf. An einem griechischen Flughafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was erschreckender ist. Dass ich in Griechenland aufgewacht bin oder dass ich es schlafwandelnd überhaupt bis dahin geschafft habe. Ich habe zu Hause sofort einen Arzt angerufen. Morgen habe ich einen Termin. Noch eine Nacht. Das werde ich schon schaffen. Vielleicht schließe ich mich sicherheitshalber zu Hause ein und verstecke den Schlüssel. Mal sehen. Ich halte schon durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- hat sehr ausgeprägte Schlafwandelprobleme.&lt;br /&gt;
- brüllt herum, wenn er Alkohol trinkt.&lt;br /&gt;
- sieht sich manchmal selbst und hört Geräusche.&lt;br /&gt;
- ist sehr auf Geld fixiert.&lt;br /&gt;
- ist immer noch sehr paranoid.&lt;br /&gt;
- ist sehr schüchtern im Umgang mit Mädchen.&lt;br /&gt;
- hält Griechen für verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Am Bett festketten.&lt;br /&gt;
- Striktes Alkoholverbot.&lt;br /&gt;
- Stärkere Beruhigungstabletten verschreiben.&lt;br /&gt;
- Erklären, dass Geld nicht alles ist im Leben.&lt;br /&gt;
- Profil auf Partnervermittlungsinternetseiten anlegen.&lt;br /&gt;
- Statt drei Wochen Frankreichurlaub: Zwei Wochen Frankreich, eine Griechenland. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/58087/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
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    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 20:04:35 +0200</pubDate>
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    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 6</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/85-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-6.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute Morgen bin ich im Garten aufgewacht und hatte einen merkwürdigen Geschmack im Mund. Ich hoffe, dass ich lediglich Erde gegessen habe. Grund zu der Annahme besteht, da ich in meinem gestrigen Traum aus der Erde gekrochen kam. Ganz klassisch. Erst die Hand ausstrecken, fühlen, ob alles klar ist, dann den restlichen Körper nachholen. Voller Erde bedeckt bin ich dann durch den Wald und vor einen LKW gerannt, der wiederum ein Auto rammte, das sofort in Flammen aufging. Kein guter Start würde ich meinen. Nach diesem Unfall bin ich dann in das Haus meiner verstorbenen Mutter eingezogen, die mich zunächst noch in der hiesigen Leichenhalle erschrecken wollte. Hat aber nicht funktioniert. Dass eine Leiche für einen kurzen Moment lebendig wird, meinen Arm greift und mich ankreischt war zu erwarten. Passiert schließlich immer, wenn man sich Leichen anguckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Hause ging das dann im Grunde so weiter. Erst hat sie es mit dem berühmten Spiegelschocker versucht, dann mit der Hand aus dem Schatten. Wie gesagt: Ich war vorbereitet, bin ein harter Hund. Als ich die Geschehnisse im Haus unter Kontrolle hatte, habe ich mich wieder meiner Arbeit gewidmet. Ich war Chirurg. Ein sehr guter. Ich habe es tatsächlich geschafft, meine drei Hunde in einen zu verwandeln. Verflixt und zusammengenäht, das war vielleicht eine Arbeit. Leider hat sie nicht überlebt. Zum Glück liefen mir sogleich ein paar Menschen über den Weg, die ich nun als neue Versuchskaninchen benutzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst entfernte ich ihnen die Kniescheiben, damit sie nicht mehr laufen konnten. Dann nähte ich Person zwei mit den Lippen an den Hintern von Person eins und Person drei mit den Lippen an den Hintern von Person drei. Somit musste ich nur noch Person eins Füttern, die wiederum mit ihren Ausscheidungen Person zwei fütterte, die wiederum auf die gleiche Art Person drei fütterte. Ein genialer Plan. Leider waren meine Probanden nicht damit einverstanden, dass ich das Experiment an ihnen durchführen wollte und besuchten spontan ein Terroristencamp, um sich gegen mich verteidigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lernten sie den Umgang mit Schusswaffen und bereiteten so einen Anschlag auf mein Haus vor. Zum Glück waren sie nicht besonders geschickt bei der Planung und im Grunde lief alles schief, was schieflaufen konnte und sie töteten nicht mich, sondern eine Krähe. Um dennoch ein bisschen Abstand zwischen sie und mich zu bringen, bin ich dann in den Urlaub gefahren. Ich hatte erst kürzlich eine Waldhütte gekauft und wollte dort nun mit meinem besten Freund ein paar Urlaubstage verbringen. Leider waren wir nicht die einzigen, die dort Urlaub machen wollten und so trafen wir auf eine Gruppe Jugendlicher, die uns irgendwie von Anfang an feindlich gegenüber eingestellt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatten ein ziemliches Egoproblem und kein Interesse daran, das Ganze mit uns auszudiskutieren. Sie waren viel zu sehr damit beschäftigt sich selbst umzubringen. Darum sind wir dann geflüchtet. In die virtuelle Welt. Mit VR-Helmen tauchten wir in ein Militärtrainingsprogramm ein, dass nicht nur ungemein realistisch aussah, sondern auch noch von einem Geist befallen wurde. Dieser tötete die Spieler in seiner Welt, was sich aber leider auf die Realität übertrug. Undangenehme Situation. Da wachte ich dann doch lieber auf. Im Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass der Geschmack wirklich von Erde kommt. Der Traum um einen Tausendfüßler lässt aber schlimmes ahnen. Das Schlafwandeln lässt auch nicht nach. Ich werde heute einen Traumexperten anrufen und einen Termin für ein Gespräch beantragen. Lange halte ich das nicht mehr aus. Und wer weiß, wo ich morgen aufwache. Griechenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- besitzt einen Garten.&lt;br /&gt;
- träumt von einer Art Wiedergeburt.&lt;br /&gt;
- hat Angst vor Autounfällen.&lt;br /&gt;
- hat immer noch einen Mutterkomplex.&lt;br /&gt;
- kennt sich gut mir Horrorfilmen aus. Ist nicht leicht zu erschrecken.&lt;br /&gt;
- träumt von Doktorspielchen. Sexuelle Probleme in der Jugend?&lt;br /&gt;
- mag immer noch keine Hunde.&lt;br /&gt;
- hat verstörende Kot- und Ernährungsphantasien.&lt;br /&gt;
- fürchtet terroristische Angriffe.&lt;br /&gt;
- sehnt sich nach Urlaub auf dem Land.&lt;br /&gt;
- hat immer noch Probleme mit Jugendlichen und Kindern.&lt;br /&gt;
- taucht gerne in virtuelle Welten ab.&lt;br /&gt;
- hat Angst vor Geistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Jahresabonnement der „Landidee“ schenken.&lt;br /&gt;
- Bibeln aus dem Haus verbannen.&lt;br /&gt;
- Führerschein machen lassen.&lt;br /&gt;
- Mutter über Geschichten aus der Kindheit befragen.&lt;br /&gt;
- Teilnahme am perfekten Promidinner.&lt;br /&gt;
- Keine amerikanische Nachrichtensendungen mehr.&lt;br /&gt;
- DVD-Box: „Heidi“ besorgen.&lt;br /&gt;
- Jahresabonnement für „World of warcraft“ schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachforschungen anstellen:&lt;br /&gt;
- Was hat er für ein Problem mit Griechenland?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/56918/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-6&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:10:12 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 5</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/84-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-5.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nein, ich werde nicht verrückt. Das darf einfach nicht passieren. Ich muss mich beruhigen. Seit Tagen scheine ich mich in etwas rein zu steigern und so kann es einfach nicht weitergehen. Diese Nacht war es so schlimm wie noch nie. Zunächst war ich ein französischer Soldat, der mit seinen Soldatenkumpels mitten in der Wüste von Djinns angegriffen wurde. Nach und nach manipulierten sie die Gedanken meiner Kollegen und wir dezimierten uns gegenseitig. Dann war da auch noch diese komische Frau mit ihrem Tattoo im Gesicht. Sie schien irgendwie zu wissen, was vor sich ging. Helfen konnte oder wollte sie aber nicht. Sie meinte immer nur, dass ich die Djinns aufhalten sollte. Also stellte ich mich ihnen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Djinns war besonders aggressiv. Er trug dunkle Kleidung und verfolgte mich mit einem Löffel, um mich damit zu töten. Natürlich dauerte das eine Weile. Im Traum schienen Jahre zu vergehen, in denen er mich verfolgte und mit dem Löffel schlug. Irgendwann standen wir zwei uns dann gegenüber und er erzählte mir alles aus meinem Leben. Er kannte jedes Detail. Er kannte meine Familie, meinen Lebensweg, meinen Beruf. Er wusste sogar, dass ich am liebsten in einem verlassenen Büro sitze und dort Fragebögen beantworte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich einen dieser Bögen ausgefüllt hatte, ging ich nach Hause. Meine Umgebung war ziemlich heruntergekommen, was an einer Zombieinvasion lag. Einen dieser Zombies hatte ich bei mir im Garten angekettet und quälte ihn. Natürlich nicht grundlos. Ich war in ihn verliebt. Als er meine Liebe aber nicht erwidern wollte, bin ich ziemlich ausgerastet und habe ihn gefangen. Dann habe ich ihm ein Tattoo auf den Arm tätowiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tattoo war ein halbes Herz. Wo ich die zweite Hälfte hin tätowierte, hatte ich ihm aber nicht verraten. Und so rannte mein Freund nun durch die Gegend und versuchte das passende Gegenstück zu finden. Und eine Prostituierte zu bezahlen. Mit dieser fuhr er dann in eine verlassene Wildnis, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Ich wollte mich unterdessen frisch machen. Ein schönes Bad wollte ich mir genehmigen. Leider lag ohne Grund plötzlich die Leiche eines Mannes in meiner Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entsorgung der Leiche brachte keinerlei Besserung. Sie tauchte immer und immer wieder auf. Viele Jahre später war ich alt. Sehr alt. Ich war eine alte Dame, die nur noch mit Gehhilfe vorwärts kam. So ging ich durch den Park, bis ich mir mit einer ebenfalls alten Gehhilfenbenutzerin ein Wettrennen lieferte. Letztendlich wurde mir das Rennen aber zu langweilig. Ich war nicht nur wieder ein Mann, sondern erkannte auch meine Leidenschaft für das Kino. Also setzte ich mich hin, um als erster Mensch den Farbfilm zu entwickeln. Das war aber schwerer, als ich zunächst dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mir nützliche Tipps abzuholen, ging ich ins Internet. Dort findet man schließlich alles. Vor allen in Chatcommunitys. Ich eröffnete einen neuen Raum, stellte ein paar Möbel auf und erwartete meine Besucher. Diese trafen auch ein. Leider handelte es sich bei ihnen um einen Haufen römischer Soldaten, die von aufgebrachten Pikten verfolgt wurden. Diese kamen uns bedrohlich nahe und somit beschloss ich, die Sache selbst zu regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schnappte mir eine Axt und tötete alles und jeden, der mir in den Weg kam. Aber ich beschränkte mich nicht nur auf die Axt. Ob Kettensäge oder Schleifgerät, alles diente mir als Mordwerkzeug. Zum Schluss war ich von oben bis unten mit Blut bedeckt. Um es abzuwaschen ging ich im Meer schwimmen. Dabei wurde ich dann von einem Hai gefressen und erwachte schreiend vor der Metzgerei neben meiner Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch, das war die verrückteste Nacht, die ich bisher erleben durfte. Die Schuld daran trage höchst wahrscheinlich ich selbst. Ich steigere mich da in eine Furcht hinein, die ich, wenn das so weitergeht, niemals selbst bekämpfen kann. Aber ich werde es weiter versuchen. Ich werde mich beruhigen. Und meine Träume werden sicherlich wieder normale Züge annehmen. Jetzt frühstücke ich erst einmal. Beim Metzger gab es heute Mettigel im Sonderangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben.&lt;br /&gt;
- hat immer noch Probleme mit Franzosen.&lt;br /&gt;
- träumt immer noch von Tattoos.&lt;br /&gt;
- lässt bereits sein Leben Revue passieren. Es wird ernst!&lt;br /&gt;
- beantwortet gerne Fragebögen. Stark ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis.&lt;br /&gt;
- wird schnell eifersüchtig.&lt;br /&gt;
- sehnt sich nach einer festen Bindung mit einer Prostituierten.&lt;br /&gt;
- badet gerne.&lt;br /&gt;
- hat Angst vor dem Altwerden.&lt;br /&gt;
- geht gerne ins Kino.&lt;br /&gt;
- treibt sich gerne in Chats herum.&lt;br /&gt;
- stattet Wohnungen gerne mit passenden Möbeln aus.&lt;br /&gt;
- interessiert sich für das alte Rom.&lt;br /&gt;
- träumt von kreativen Tötungsorgien. Aggressionsproblem?&lt;br /&gt;
- hat Angst vor Haien.&lt;br /&gt;
- hat eine Metzgerei neben der Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Frankreichurlaub auf drei Wochen verlängern.&lt;br /&gt;
- Ganzkörpertätowierung vorschlagen.&lt;br /&gt;
- Antidepressiva.&lt;br /&gt;
- Adresse an Umfragecallcenter weitergeben.&lt;br /&gt;
- Prostituierte testen, ob sie für feste Bindung geeignet sind.&lt;br /&gt;
- Größere Badewanne kaufen.&lt;br /&gt;
- Eine Woche in einem Altersheim aushelfen lassen.&lt;br /&gt;
- Kinogutschein besorgen.&lt;br /&gt;
- Sims 3 auf Computer installieren.&lt;br /&gt;
- Asterix und Obelix Ausgaben kaufen.&lt;br /&gt;
- Beruhigungstabletten.&lt;br /&gt;
- Frankreichurlaub mit Strandaufenthalten verbinden.&lt;br /&gt;
- Mettigel im Sonderangebot. Heute unbedingt noch einkaufen fahren.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/56743/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Sep 2010 02:42:36 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 4</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/83-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-4.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich muss mich beruhigen. Ich kann nicht mehr. Es wird immer verrückter. Ich war letzte Nacht ein Gefangener! Ein freiwilliger Gefangener! Ich träumte davon, dass ich an einem Experiment teilnahm. Es ging um menschliches Verhalten. Ich wurde zusammen mit einer Gruppe anderer Menschen eingesperrt und von beobachtet. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe war die der Gefangenen, der andere Teil gehörte von nun an zu den Wärtern und durfte uns von nun an herumkommandieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte aber keine Lust ihnen zu folgen. Irgendwie war ich sehr rebellisch eingestellt. Darum quälten mich die Wärter irgendwann auch. Sie pinkelten mich an und steckten meinen Kopf in eine Toilette. Danach rasierten sie mir den Kopf. Und in eine Waschmaschine haben sie mich auch gesperrt. Wobei ich nicht weiß, ob es wirklich eine Waschmaschine war. Jedenfalls war es ein sehr enger Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste aber die ganze Zeit über, dass das alles nur gespielt war. Das waren keine echten Wärter und ich war kein echter Gefangener. Alles war nur ein Experiment. Ein Spiel. Ein Rollenspiel. Darum fuhr ich auch irgendwann in den Wald um meine Freundin zu suchen. Die nahm ebenfalls an einem Rollenspiel teil. Um sie zu erreichen, musste ich mir jedoch mittelalterliche Kleidung anziehen. Sonst wäre ich zu sehr aufgefallen. Ich traf ebenfalls auf meinen Bruder, der mich immer weiter in dieses Rollenspiel hineinzog. Dann gab es da noch einen merkwürdigen Magier. Der wollte ein Ritual abhalten. Mit meiner Freundin. Als ich ihn aufhalten wollte, kippte die Stimmung plötzlich. Irgendwie wurde das Rollenspiel plötzlich ernst und man ging aufeinander los. Zum Glück konnte ich Kung-Fu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein paar geschickten Tritten konnte ich meine Gegner in die Flucht schlagen. Und das trotz eines kaputten Beins. Nach dem Kampf ging ich nach Hause und trauerte mit meinem Freund um meinen Meister, der seit dreißig Jahren in einem Koma lag, aus dem er wohl nie wieder erwachen würde. Dann tauchte plötzlich ein tollpatschiger Junge aus der Stadt auf. Und ein paar Einbrecher. Die wollten den Meister aus dem Fenster werfen, ließen ihn jedoch auf den Boden fallen, wodurch er wieder erwachte. Somit waren wir wieder vereint. Der Meister und seine Schüler. Der Junge aus der Stadt blieb auch bei uns. Unser Meister hielt ihn nämlich für seine beiden Schüler. In einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war da noch dieser Typ, der unseren Teeladen schließen wollte. Das ließen wir natürlich nicht mit uns machen. Es kam zu einem Kampf, bei dem wir einen Großteil Nordamerikas zerstörten. Zunächst waren wir schockiert darüber, dann erfuhren wir jedoch, dass wir gar nicht dafür verantwortlich waren, sondern Außerirdische. Diese kamen in Sporenform auf die Erde und entwickelten sich dort weiter in gigantische Tentakelmonster. Natürlich war die Menschheit alles andere als Erfreut darüber. Ich auch nicht. Schließlich musste ich eine Frau in Sicherheit bringen, die ich nicht einmal kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fuhren durch dichte mexikanische Wälder und fühlten die ständige Bedrohung um uns herum. Wir wurden sogar von bewaffneten Männern begleitet. Leider konnten sie uns auch nicht mehr helfen, als die Aliens auftauchten. Nein. Eigentlich war es nur eins. Und so groß wie zu zuvor beschrieben war es dann auch nicht. Es hatte eher die Größe eines Mädchens. Dafür machte es einen sehr bösen Eindruck auf mich, wie es da in seinem Bett lag und meinen Kameramann beobachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte das Mädchen retten. Es war von diesem Alien oder besser Dämon besessen und diesen wollte ich austreiben. Was sich aber als alles andere als einfach herausstellen sollte. Irgendwie wollte ich es nicht wahr haben, dass es sich hier um einen Dämonen handeln sollte und nahm das alles nicht besonders ernst. Bis es dann ernst wurde. Der Dämon griff an und  eine riesige Schlacht entbrannte, bei der tausende Soldaten starben. Nur ich nicht. Ich war nämlich intelligent. Ich stellte mich einfach tot. Das hat zwar nicht viel mit Ehre zu tun, dafür konnte ich aber einen ziemlich hochrangigen General der Gegner fangen. Diesen wollte ihn in meine Heimat bringen, um so ein hohes Lösegeld einkassieren zu können. Leider hatte ich auf meinem Weg mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum Glück konnte ich noch immer Kung-Fu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kung-Fu konnte mich aber nicht davor retten, in eine Anfängerfalle zu treten. Eine Frau verabreichte mir einen Schlaftrunk und ich wachte auf. In meinem Bett. Meine Hand tat weh. Ich hatte wohl während meiner Traumkämpfe um mich geschlagen. Mein Metallstuhl ist an einer Stelle ziemlich zerbeult. Aber nicht so sehr wie meine Hand. Ich glaube, ich werde verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- fühlt sich eingeengt.&lt;br /&gt;
- flüchtet wieder in eine sich unterordnende Rolle.&lt;br /&gt;
- hat großes Interesse an menschlichen Ausscheidungen.&lt;br /&gt;
- ist fasziniert vom Mittelalter.&lt;br /&gt;
- würde gerne eine Kampfkunst erlernen.&lt;br /&gt;
- leidet unter schizophrenen Gedanken.&lt;br /&gt;
- hat Angst vor Alienangriffen.&lt;br /&gt;
- hat noch immer Probleme mit Kindern.&lt;br /&gt;
- hat Angst vor Dämonen.&lt;br /&gt;
- hält nicht viel von Ehre.&lt;br /&gt;
- versteckt sich vor seinen Problemen.&lt;br /&gt;
- tauscht Menschenleben für Geld ein.&lt;br /&gt;
- hat eine sehr aktive Traumphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Schlafzimmer in einem größeren Raum anlegen.&lt;br /&gt;
- Nebenjob als Reinigungskraft in einer Kinotoilette.&lt;br /&gt;
- Kampkunstkurs besuchen.&lt;br /&gt;
- Verbot der Serie „Akte-X“&lt;br /&gt;
- Vortrag über Sklavenhandel besuchen.&lt;br /&gt;
- Alle harten Gegenstände im Schlafzimmer mit Gummi überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachforschungen anstellen über:&lt;br /&gt;
-Besteht vielleicht eine Verbindung zwischen Meerjungfrauen und Tentakelmonstern?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/56332/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 31 Aug 2010 02:14:29 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 3</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/82-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-3.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nichts hat sich geändert. Nichts. Gar nichts. Ich bin heute in der Badewanne aufgewacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war ich wieder einmal ein kleines Mädchen. Ich und meine Eltern sind umgezogen. In ein altes Haus. Es gehörte glaube ich meiner Oma. Offensichtlich hatte ich aber nie Kontakt zu ihr. Sie hatte Probleme mit meiner Mutter. Warum wusste ich nicht. Hat mich aber auch nicht interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin lieber nachts durchs Haus geschlichen. Vor allem der Keller hat es mir angetan. Altes Kinderklischee würde ich sagen. Dort traf ich dann auf ein Geistermädchen. Oder besser: Es traf auf mich. Es hatte nämlich eine unangenehme Freude daran, plötzlich neben oder hinter mir aufzutauchen. Aber ich hatte das Gefühl, dass sie mir etwas mitteilen wollte. Leider erfuhr ich nie, was das war, denn plötzlich war ich ein Hund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei das so nicht stimmt. Eigentlich war ich schon noch ein Mensch. Aber ich war ein Mensch der nur so tat, als sei er ein Hund. Weil das eine alte Frau so wollte. Diese Frau schien Probleme zu haben, vor allem mit sich selbst, und diese Probleme nur durch das Quälen anderer Leute verarbeiten zu können. Ein anderer Bewohner des Hauses sollte zum Beispiel einen falschen Schnurrbart tragen. Aber was ist schon ein Schnurrbart im Vergleich zu meiner Hunderolle? Ich habe im Garten mein Geschäft erledigt, einen Fasan gefangen und auch sonst viele merkwürdige Dinge getan. Merkwürdig aus Menschensicht zumindest. Meine Herrin hatte aber ihren Spaß an der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nicht. Also wollte ich mich wehren. Ich hatte genug von meiner Rolle. Als ich sie zur Rede stellen wollte, zog sie ihr riesiges Flammenschwert aus der Hosentasche und wollte mich töten. Sie wollte meine Seele. Für den Herren der Unterwelt. Um mich zu verteidigen setzte ich mir einen ziemlich coolen Hut auf. Einen stets wehenden Umhang trug ich ebenfalls. Man muss schließlich auf sein Äußeres achten, wenn man gegen das Böse kämpft. Sonst kommen auch die „Oneliner“ nicht so überzeugend rüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bemerkte ich schon bald, was das Problem an meinem neuen Lebensstil war: Der Hut. Er zerstörte mein gepflegtes Haar. Sie waren ganz fettig. Und das ist sehr unangenehm. Also rasierte ich mir den Kopf und ging duschen. Das Shampoo das ich dazu verwendete hatte aber ebenfalls eine üble Nebenwirkung. In ihr waren kleine Nanodinger, die durch meine Haarwurzeln in mein Gehirn eindrangen. Nun hörte ich plötzlich Stimmen in meinem Kopf. Also andere als sonst. Das machte mich ziemlich verrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mich abzulenken fuhr ich in den Urlaub. Nach Reykjavik. Ich wollte Wale beobachten. Leider bekam ich keinen einzigen zu Gesicht. Ein betrunkener Franzose ermordete den Kapitän des Schiffs und die Leute, die zu unserer Rettung kamen, wollten uns gar nicht retten, sondern töten. Und anmalen. Mich verwandelte man zum Beispiel in eine Meerjungfrau. Als ich fliehend ins Meer sprang, wollte mich einer dieser fiesen Typen sogar mit einer Harpune durchlöchern. Bevor sie mich traf, wachte ich aber auf. In meiner Badewanne. Kaltes Wasser lief in sie hinein und ich fühlte mich definitiv unwohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich nur tun? Es wird nicht besser. Dass ich jetzt sogar Schlafwandel kann doch nicht gut sein. Ich werde meine Situation wohl noch ein paar Tage beobachten. Dann werde ich professionelle Hilfe beantragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- hat noch immer Frauenprobleme.&lt;br /&gt;
- leidet definitiv unter einem sehr ausgeprägten Mutterkomplex.&lt;br /&gt;
- ist leicht zu erschrecken.&lt;br /&gt;
- reduziert Hunde auf ihre negativen Eigenschaften.&lt;br /&gt;
- ist traurig über seinen nicht sehr ausgeprägten Bartwuchs. Männlichkeitsproblem? Siehe Frauenproblem.&lt;br /&gt;
- lässt sich gerne dominieren.&lt;br /&gt;
- wäre dennoch ab und zu gerne der Dominierende.&lt;br /&gt;
- mag Lederkleidung.&lt;br /&gt;
- legt viel Wert auf Hygiene.&lt;br /&gt;
- leidet unter Paranoia.&lt;br /&gt;
- hätte gerne Urlaub.&lt;br /&gt;
- interessiert sich für Wale.&lt;br /&gt;
- hat definitiv Probleme mit Franzosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Beruhigungstabletten verschreiben.&lt;br /&gt;
- Termin in einem Tierheim machen. An Hunde gewöhnen.&lt;br /&gt;
- Praktikum in einem „SM-Club“&lt;br /&gt;
- Geburtstagsgeschenk: Parfüm.&lt;br /&gt;
- Verbieten „1984“ zu lesen.&lt;br /&gt;
- Zoobesuch organisieren. Meerestiere gucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachforschungen anstellen über:&lt;br /&gt;
-Wunsch, eine Meerjungfrau zu sein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/55704/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Aug 2010 11:39:09 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 2</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/81-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-2.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das hat wohl nicht so gut funktioniert. Hatte ich gestern noch gehofft durch meine Traumniederschrift alles zu verarbeiten, erwachte ich heute Morgen schweißgebadet in meinem Bett und nagte am Bein eines Metallstuhls. Aber vielleicht sollte ich von vorne beginnen. Schließlich begann mein gestriger Traum bereits sehr beunruhigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwachte mit Blut bedeckt in meinem Badezimmer. Hätte ich gewusst, dass das ein Traum ist, hätte ich mich sofort aufgeweckt und das mit dem Schlafen auf Morgen verschoben. Aber ich hatte natürlich keine Ahnung. Also lief ich herum. Ja, so kann man das eigentlich gut zusammenfassen. Ich lief herum. Ich ging zur Arbeit, ging Einkaufen, spielte Tennis, besuchte meine Mutter. Eigentlich war alles vollkommen normal. Bis auf die Kleinigkeit mit dem Blut. Aber das war komischerweise gar nicht der zentrale Teil des Traums. Irgendwas musste passiert sein. Das Blut hatte es ja angedeutet. Aber ich schien mich davor drücken zu wollen. Durch Flucht in den Alltag. Deute ich da gerade zu viel in meinen Traum herein? Ich weiß es nicht. Kann aber gut sein. Klingt irgendwie affig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das viele Gelaufe bekam ich dann irgendwann Hunger. Ich schlenderte also durch ein Einkaufszentrum, bis mir schlecht wurde, ich schwarze Brühe erbrach und starb. Nur, um dann als mein eigener Sohn weiterzuleben. Der ebenfalls Hunger hatte. Leider war dieser nicht mit einem schnellen Gang zur nächsten Frittenbude zu besänftigen. Ich wollte Menschenfleisch. Für ein Ritual. Zumindest erzählte das meine Mutter... also eigentlich Frau... aber ich bin ja jetzt mein Sohn, also bleibe ich bei Mutter. Jedenfalls redete sie die ganze Zeit von einem Ritual, das unbedingt abgehalten werden musste. Warum habe ich leider nie verstanden. Genauso wenig die Rolle zweier Polizisten. Die wollten meiner Familie auf die Spur kommen, stellten sich dabei aber äußerst ungeschickt an. Ich aber auch. Ich wollte Opfer jagen und wurde von einer Gruppe Kinder verprügelt. Schon ein wenig peinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Frust ging ich dann mit meinem Vater in ein verlassenes Haus. Ja, mein Vater lebte mittlerweile wieder. Und ich war ein Mädchen. Mal wieder. Jedenfalls waren wir in diesem Haus, in dem ich plötzlich merkwürdige Geräusche hörte. Als mein Vater der Sache auf den Grund ging, erreicht er dadurch lediglich seine Ermordung. Ich irrte daraufhin gefühlt mehrere Stunden durch das Haus, ohne wirklich zu wissen warum. Mir war nur klar, dass etwas nicht stimmte. Immer wieder erschienen unter mir Textzeilen, die entweder eine Minute später das wiederholten, was ich gesagt hatte oder sogar Sätze zeigten, die ich erst einige Zeit später sagen wollte. Gleichzeitig war irgendetwas mit meinen Ohren nicht in Ordnung, denn immer wieder setzte der Ton meines Traums aus. Extrem verstörend. Wenigstens hatte ich eine Lampe dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider halten Lampen bekanntlich nicht sehr lange, wenn man auf sie angewiesen ist und so schaltete sie sich plötzlich einfach ab und ich fand mich mit zwei Freunden auf einem Skilift wieder. Man hatte vergessen, dass wir noch mit ihm fuhren und hatte ihn einfach abgeschaltet. Mitten in der Nacht saßen wir also hoch in der Luft in Eiseskälte fest. Keine angenehme Situation. Ich habe das auch nicht lange ausgehalten. Irgendwann bin ich einfach abgesprungen. Ich hatte gehofft, weich auf der Schneedecke zu landen. Das stellte sich als Irrtum heraus. Die Schneedecke war alles andere als weich. Sie war aus Metall. Genauso wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den nun folgenden Teil des Traums möchte ich eigentlich gar nicht reden. Aber ich muss ja. Du sollst alles erfahren. Ich war also aus Metall. Ein Roboter. Oder Cyborg. Ich war irgendwie noch menschlich. In meinem Inneren. Leider wurde meine menschliche Seite von der mechanischen überrumpelt, was alles andere als angenehm war, denn immer und immer wieder schien ich mit einem Jeep über einen gigantischen Vibrator zu fahren. Alles um mich herum war am wackeln. Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wo oben und unten war. Dazu drang heftiges Gekreische in meine Ohren und mein Körper wurde von extrem starken Bässen durchgeschüttelt. Ich fühlte mich nicht wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erschwerend kam dann auch noch dieser Typ dazu, der unbedingt von mir erschossen werden wollte. Dafür reizte er mich, wodurch ich immer metallener wurde. Mehr kann ich aber im Grunde gar nicht sagen. Es wurde einfach zu abstrus und all das Metall machte mich verrückt. Darum wachte ich wohl auch mit dem Stuhlbein im Mund auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du siehst, liebes Tagebuch, sind die Träume schlimmer geworden. Ich habe ein wenig Angst vor der nächsten Nacht aber ich sollte mich wohl nicht zu nervös machen. Da heißt es wohl Abwarten und Tee trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- ist Pessimist.&lt;br /&gt;
- hat einen sehr unruhigen Schlaf.&lt;br /&gt;
- hat einen Metallstuhl neben dem Bett stehen. Nachforschen!&lt;br /&gt;
- leidet unter Bewegungsmangel.&lt;br /&gt;
- leidet unter einem Mutterkomplex.&lt;br /&gt;
- flieht vor Problemen.&lt;br /&gt;
- hat eine blühende Fantasie.&lt;br /&gt;
- trinkt noch immer zu viel Kaffee.&lt;br /&gt;
- isst zu viel Fast-Food.&lt;br /&gt;
- hat ein Problem mit Kindern.&lt;br /&gt;
- wäre wirklich gerne weiblich.&lt;br /&gt;
- leidet unter einem Vaterkomplex.&lt;br /&gt;
- hat Probleme bei der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
- hat Höhenangst.&lt;br /&gt;
- ist sehr Kälteempfindlich.&lt;br /&gt;
- steht auf Sexspielzeug.&lt;br /&gt;
- ist sehr unruhig.&lt;br /&gt;
- hat ein lebhaftes Temperament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Den Metallstuhl entfernen.&lt;br /&gt;
- Laufrhythmus DS besorgen.&lt;br /&gt;
- Klärendes Gespräch mit den Eltern führen.&lt;br /&gt;
- Kaffee und Fast-Food absetzen.&lt;br /&gt;
- Aushilfsjob in Kindergarten besorgen.&lt;br /&gt;
- Bungeejumping.&lt;br /&gt;
- Täglich ein kaltes Bad.&lt;br /&gt;
- Gutschein für Erotikladen besorgen.&lt;br /&gt;
- Jeden Abend einen Beruhigungstee.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/55411/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 03:03:12 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/81-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Das „Fantasy Traumfest“-Tagebuch - Nacht 1</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/80-Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-1.html</link>
            <category>Das &quot;Fantasy Traumfest&quot;-Tagebuch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
    <content:encoded>
    Liebes Tagebuch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zunächst möchte ich mich vorstellen. Ich bin der Stiftnürsel und hätte mir jemand vor wenigen Tagen gesagt, ich würde einmal ein Traumtagebuch führen, hätte ich ihn lauthals ausgelacht. Doch sitze ich nun hier und schreibe tatsächlich in dich hinein. Warum? Weil ich gestern einen sehr verstörenden Traum hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn saß ich in einem Auto und fuhr durch eine verregnete Endzeitödnis, die nach einem Atomkrieg nicht nur vollkommen zerstört wurde, sondern gar keinen Atomkrieg mitgemacht hatte und auch gar nicht zerstört war, sondern Frankreich. Dann wurde ich von einer fiesen Motorradgang belästigt. Jetzt kommt nämlich das Verrückte: Ich war eine Frau! Irgendwann habe ich dann einen Anhalter mitgenommen. Obwohl man das nicht machen soll. Aber ich war fest davon überzeugt, dass mit nichts passieren würde. Schließlich hatte ich „HATE“ auf meine Finger tätowiert. Und „KILL“ auf meinem Nacken. Ich musste also eine ziemliche Draufgängerin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich und mein neuer Freund in einer heruntergekommenen Bar eine Pause einlegten, geschah es dann: Er wollte eigentlich nur auf die Toilette gehen, kehrte jedoch nie davon zurück. Ich wartete zunächst in der Bar auf ihn, spielte „Super Ghouls’N’Ghosts“ an einem Arcadeautomaten und dachte an nichts Schlimmes. Schließlich hatte ich mich selbst von der Qualität der in der Bar servierten Produkte überzeugen können und nach dem Rotzkaffee konnte ich selbst einen Toilettengang vertragen. Aber zunächst wollte ich auf meinen Freund warten. Der kam aber nicht. Später schaute ich selbst auf der Toilette nach ihm, fand ihn jedoch immer noch nicht, wartete weiter, bis die Bar dann geschlossen wurde. Da ich sonst nicht zu tun hatte, wartete ich außerhalb der Bar weiter. Bis ich auch darauf keine Lust mehr hatte. Plötzlich erinnerte ich mich wieder an meine Tätowierungen. „HATE“ und „KILL“. Ich brach in die Bar ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wurde ich dort von der Barkeeperin erwartet, überrumpelt und in einen Käfig gesperrt. Dort traf ich einen Asiaten, der die ganze Zeit nach „John Wayne“ rief. Der kam aber nicht. Dafür war mein Freund wieder da. An vieles kann ich mich ab jetzt leider nicht mehr erinnern. Ich wurde auf jeden Fall nicht gut behandelt. Mir wurde Blut abgenommen, ich würde mit komischer schwarzer Brühe gefüttert und warum das alles? Das weiß ich leider nicht mehr. Denn plötzlich nahm mein Traum eine interessante Wendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rauchte. Eine Zigarette. Und es fühlte sich an, als sei es nicht meine erste gewesen. Als ich an mir heruntersah bemerkte ich, dass ich nicht nur wieder ein Mann, sondern auch Polizist war. Oder Sherriff. Genau konnte ich das leider nicht erkennen. Aber ich hatte einen coolen Hut auf. Also war ich wohl tatsächlich Sherriff. Sherriff einer Kleinstadt. Zu meinem Leidwesen hatte ich allem Anschein nach aber eine Kieferverletzung, denn ich konnte nicht vernünftig reden. Jedes Wort erweckte den Eindruck, ich hätte gerade drei Kilo Kautabak im Mund. Aber es schien fast so, als hätte nicht nur ich das Problem. Alle Bewohner der Stadt redeten so. Vielleicht war auch einfach der Kieferorthopäde ein Versager. Ich weiß es nicht. Hatte aber auch andere Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gab es nämlich so eine Prostituierte in der Stadt. Und wie sich das so für Kleinstädte gehört: Niemand mochte und wollte sie. Eben weil sie eine Prostituierte war. Also besuchte ich sie zu Hause und teilte ihr mit, dass sie gehen sollte. Dann schlug sie mich. Daraufhin warf ich sie auf ihr Bett, zog ihr die Hose runter und versohlte ihr solange den Hintern, bis dieser anfing zu bluten und wir Sex hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später habe ich dann zwei Menschen getötet. Weil ich nicht nur ein Sherriff, sondern gleichzeitig ein Verrückter war. Ich führte ein Doppelleben. Von da an war es ein einziger Wechsel zwischen Aktion und Reaktion. Ich tat etwas, jemand anderes reagierte, woraufhin ich zu neuen Taten gezwungen wurde. Irgendwie wusste wohl jeder meiner Kollegen, dass ich einen an der Klatsche hatte aber niemand konnte mir etwas beweisen. Stattdessen redeten wir miteinander. Und tranken. Und rauchten. Ja, vor allem rauchten wir. Und wie wir rauchten. Sex hatte ich auch häufig. Harten Sex. Geraucht habe ich aber häufiger. Ich rauchte, bis ich aufwachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du siehst also, liebes Tagebuch, dass diese Nacht furchtbar verwirrend für mich war. Nicht nur, dass ich eine Frau war, nein, ich war gleichzeitig ein Mördersherriff. Krank. Und irgendwie habe ich jetzt Lust auf eine Zigarette. Hoffentlich kann ich nächste Nacht besser schlafen. Ich hoffe, dass ich durch die heutige Niederschrift den Traum verarbeitet habe und nächste Nacht wieder vernünftigere Träume habe. Wenn nicht, melde ich mich wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Tag,&lt;br /&gt;
Dein Stiftnürsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Notizen des Tagebuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patient...&lt;br /&gt;
- hat etwas gegen Frankreich.&lt;br /&gt;
- wäre gerne eine Frau.&lt;br /&gt;
- hätte gerne eine Tätowierung.&lt;br /&gt;
- ist ein Versager, wäre aber gerne ein Draufgänger.&lt;br /&gt;
- spielt zu viele Videospiele.&lt;br /&gt;
- trinkt zu viel Kaffe.&lt;br /&gt;
- mag Western.&lt;br /&gt;
- hat mit dem Rauchen aufgehört, will das aber nicht wahr haben.&lt;br /&gt;
- wollte als Kind immer Polizist werden.&lt;br /&gt;
- hat Angst vor Zahnärzten und Kieferorthopäden.&lt;br /&gt;
- schlägt Frauen.&lt;br /&gt;
- mag Hintern.&lt;br /&gt;
- schlägt und mag Frauenhintern.&lt;br /&gt;
- leidet unter Sexsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen:&lt;br /&gt;
- Frankreichurlaub.&lt;br /&gt;
- Musicalbesuch: Rocky Horror Picture Show.&lt;br /&gt;
- Tättowieren lassen.&lt;br /&gt;
- Schwarzer Tee statt Kaffee.&lt;br /&gt;
- Nikotinpflaster besorgen.&lt;br /&gt;
- Führung durch das Frankfurter Polizeipräsidium.&lt;br /&gt;
- Zahnarzttermin.&lt;br /&gt;
- Frauenhinternverbot.&lt;br /&gt;
- Viele Nikotinpflaster besorgen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/55140/Das-Fantasy-Traumfest-Tagebuch-Nacht-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:12:54 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Gespräch mit Gut und Böse</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/79-Ein-Gespraech-mit-Gut-und-Boese.html</link>
            <category>Texte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
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    Stiftnürsel: Sehr geehrte Damen und Herren, es ist mir eine Ehre, zwei der großen Helden des PC-Spiels „Dragon Age: Origins“ zu begrüßen. Sie blicken auf einen beeindruckenden Berufsweg zurück, der sich oberflächlich betrachtet gleicht, im Detail dann aber doch starke Abweichungen vorweist. Ich begrüße: Gut und Böse.&lt;br /&gt;
Gut: Hallo! Schön hier sein zu dürfen.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Die Freude ist ganz meinerseits.&lt;br /&gt;
Böse: Könnt ihr bitte damit aufhören? Euer Gerede hängt mir jetzt schon zum Hals heraus.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Aber, aber. Wer wird denn gleich so negative Stimmung verbreiten?&lt;br /&gt;
Böse: Ich.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Vielleicht sollten sich unsere Gäste erst einmal vorstellen. Gut, fangen sie doch bitte an.&lt;br /&gt;
Gut: Sehr gerne. Ich bin Gut. Ein menschlicher Krieger und neuerdings „Grauer Wächter“. &lt;br /&gt;
Stiftnürsel: „Grauer Wächter? Das klingt ja interessant. Könnten sie kurz erklären, was genau unter einem „Grauen Wächter“ zu verstehen ist und wie sie dazu kamen, Mitglied dieser Organisation zu werden?&lt;br /&gt;
Gut: Oh, das ist gar nicht so einfach. Alles fing damit an, dass meine Heimat angegriffen und dabei fast meine gesamte Familie ermordet wurde. Ich war der einzige, der sich retten konnte. Bei meiner Flucht half mir ein „Grauer Wächter“, Duncan hieß er. Er hat mich begleitet und mir versprochen, mich in die Gruppe der Wächter aufzunehmen. Es war mir eine Ehre ihm zu folgen.&lt;br /&gt;
Böse: Duncan? Ha. Dieser verweichlichte, gutgläubige Labersack? Ehre? Dass ich nicht lache.&lt;br /&gt;
Gut: Was fällt dir ein, so über Duncan zu reden? Er war der einzige, der die Gefahr der „Dunklen Brut“ ernstgenommen hat!&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: „Dunkle Brut“? Können sie auch das kurz erklären?&lt;br /&gt;
Böse: Ach bitte. Keine Zeit für Erklärungen.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Vielleicht sollten sie weniger reinreden und sich stattdessen lieber selbst vorstellen, lieber Böse.&lt;br /&gt;
Böse: Nein.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Wie bitte?&lt;br /&gt;
Böse: Ich habe keine Lust mich vorzustellen.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Aber unsere Leser müssen doch wissen, mit wem sie es zu tun haben!&lt;br /&gt;
Böse: Das werden sie schon noch. Spätestens wenn ich hinter ihnen stehe und ihnen die Lebenskraft aus dem Körper ziehe.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Sie sind aber böse.&lt;br /&gt;
Böse: Dafür stehe ich mit meinem Namen.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Dann werde ich sie einfach vorstellen.&lt;br /&gt;
Böse: Wenn es ihnen Freude bereitet.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Wie man sieht sind sie ebenfalls ein Mensch.&lt;br /&gt;
Böse: Tolle Erkenntnis. Idiot.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Und sie sind Magier?&lt;br /&gt;
Böse: Ja.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Sie stammen also aus dem großen Turm in der Mitte Fereldens? Sie sind ein Zirkelmagier?&lt;br /&gt;
Böse: Leider ja.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Wieso leider? Ist es nicht eine große Ehre und Leistung, zu den Magiern zu gehören?&lt;br /&gt;
Böse: Ehre? Warum verwendet hier eigentlich jeder das Wort Ehre? Ich interessiere mich nicht für Ehre. Ich will Macht. Ich will der stärkste Magier aller Zeiten werden. Das habe ich meinen Vorgesetzten auch immer wieder gesagt. Jedes Mal, wenn sie mit ihrem Gerede angefangen haben, habe ich sie unterbrochen und wissen lassen, dass mich das alles nicht interessiert.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Im Unterbrechen sind sie wirklich gut.&lt;br /&gt;
Böse: Halt den Mund oder ich schneide dir die Zunge aus dem Mund.&lt;br /&gt;
Gut: Nur über meine Leiche.&lt;br /&gt;
Böse: Lässt sich einrichten.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Bitte, meine Herren. Böse, um noch einmal auf sie zurückzukommen: Wie war das so im Turm der Magier?&lt;br /&gt;
Böse: Langweilig. Ich war umgeben von Idioten. Ständig wurde man von Templern beobachtet, ob man sich nicht der verbotenen Blutsmagie zuwandte. Am liebsten habe ich die Templer ja beleidigt. Und irgendwann habe ich mich sogar mit einem Blutsmagier verbündet, um aus dem Turm auszubrechen.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Wahnsinn. Wie ging die Geschichte aus?&lt;br /&gt;
Böse: Es hat nicht so funktioniert wie wir es geplant hatten. Mein Begleiter und seine Freundin waren Idioten. Die Frau war streng gläubig und zudem eine fette Kuh. Das konnte ja nichts werden. Aber ich habe den Spaß mitgemacht. Ich hatte ja nichts zu verlieren.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Sie sind sehr überzeugt von sich selbst, kann das sein?&lt;br /&gt;
Böse: Warum auch nicht. Am Ende wollte sich gerade einer der Templer um mich kümmern, da mischte sich dieser Duncan ein. Er zwang mich dazu, sich ihm anzuschließen. Diese Wächter haben ja diese Sonderstellung, dass sie jeden bei sich eingliedern können, den sie wollen. Ich bin dann mitgegangen. Alles ist besser, als in einem Turm zu hocken und sich zu langweilen.&lt;br /&gt;
Gut: Als hättest du eine Wahl gehabt.&lt;br /&gt;
Böse: Wenn du nicht gleich still bist, nehme ich deinen Schild und schiebe ihn dir quer in den…&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Was ist das für ein Geräusch?&lt;br /&gt;
Gut: Oh, Entschuldigung. Das hatte ich vergessen: Draußen sitzt mein Hund. Wäre es wohl möglich, ihm ein wenig Wasser zu geben? Er ist ungemein durstig.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Aber selbstverständlich, ein Mitarbeiter wird sich um ihn kümmern. Wie heißt denn der große?&lt;br /&gt;
Gut: Bello.&lt;br /&gt;
Böse: Bello? Ist nicht dein Ernst.&lt;br /&gt;
Gut: Hast du ein Problem damit?&lt;br /&gt;
Böse: Allerdings.&lt;br /&gt;
Gut: Du bist doch nur neidisch, weil du keinen so treuen Begleiter hast wie ich.&lt;br /&gt;
Böse: Neidisch? Das ist lächerlich! Ich hatte selbst einmal die Gelegenheit, einen solchen Hund als Begleiter zu gewinnen. Irgend so ein Köter lag verletzt in seinem Gehege und ich sollte zu ihm und ihn beruhigen.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Und was haben sie getan?&lt;br /&gt;
Böse: Ich habe ihm die Kehle aufgeschlitzt.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Wie bitte?&lt;br /&gt;
Gut: Grauenhaft!&lt;br /&gt;
Böse: Ich hasse Hunde.&lt;br /&gt;
Gut: Aber du hast einen treuen Begleiter getötet. So wirst du wohl für immer alleine bleiben.&lt;br /&gt;
Böse: Ich werde schon meine Begleiter finden. Diese Hexe, die ich vor einiger Zeit in einem Wald getroffen habe, finde ich zum Beispiel ungemein scharf.&lt;br /&gt;
Gut: Morrigan?&lt;br /&gt;
Böse: Kann sein. Ich kann mir keine Namen merken.&lt;br /&gt;
Gut: Pass bloß auf! Die ist alles andere als eine freundliche Gehilfin!&lt;br /&gt;
Böse: Umso besser. Dann regt sie sich wenigstens nicht so über meine Taten auf wie dieser verweichlichte Alistair.&lt;br /&gt;
Gut: Also an Alistair lasse ich nichts kommen. Er mag ein Kindskopf sein, dafür hält er immer zu einem.&lt;br /&gt;
Böse: Ach ja? Einmal habe ich auf meinem Weg einen Verwundeten getroffen. Kroch in seinem eigenen Blut liegend auf dem Boden herum und rief nach Hilfe.&lt;br /&gt;
Gut: Ach ja, an den kann ich mich auch noch erinnern.&lt;br /&gt;
Böse: Und was wollte der treue Alistair? Dass ich ihm helfe!&lt;br /&gt;
Gut: Aber das ist doch wohl selbstverständlich.&lt;br /&gt;
Böse: Nein. Ich hatte da gerade einfach keine Zeit für.&lt;br /&gt;
Gut: Keine Zeit? Wie kann man dafür keine Zeit haben?&lt;br /&gt;
Böse: Das hat mich Alistair auch gefragt.&lt;br /&gt;
Gut: Und was hast du getan?&lt;br /&gt;
Böse: Ich habe mich zu dem Verwundeten gekniet und ihm die Kehle aufgeschlitzt.&lt;br /&gt;
Gut: Was? Aber…&lt;br /&gt;
Böse: Alistair hat sich zunächst aufgeregt. Er schien sich kurz gegen mich stellen zu wollen. Da habe ich ihm aber einfach freundlich mitgeteilt, dass es jedem so ergehen wird, der nicht tut was ich sage. Das hat geholfen. Er folgt mir. Leise.&lt;br /&gt;
Gut: Grausam.&lt;br /&gt;
Böse: Effektiv. Die Gruppe muss zusammenhalten.&lt;br /&gt;
Gut: So kann man das jetzt aber nicht nennen.&lt;br /&gt;
Böse: Ich schon.&lt;br /&gt;
Gut: Ich würde…&lt;br /&gt;
Böse: Du würdest was? Pass auf, dass ich dir nicht einen Fluch durch deine Visage prügel.&lt;br /&gt;
Gut: Mir reicht es langsam!&lt;br /&gt;
Böse: Erst langsam? Ich wollte nie hier sein.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Aber sie haben sich doch freiwillig für dieses Interview gemeldet.&lt;br /&gt;
Böse: Das hat etwas mit einer aktuellen Mission zu tun.&lt;br /&gt;
Stiftnürsel: Was?&lt;br /&gt;
Böse: Stiftnürsel. Nicht jeder mag deine Art zu schreiben. Auf deinen Kopf ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Und das werde ich mir jetzt holen.&lt;br /&gt;
Gut: Nicht solange ich lebe. &lt;br /&gt;
Böse: Ich habe gehofft, dass du das sagen würdest. &lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/54056/Ein-Gesprach-mit-Gut-und-Bose&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 23:54:57 +0200</pubDate>
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    <title>Das chaotische Filmdutzend - Teil 7</title>
    <link>http://www.stiftnuersel.de/index.php?/archives/78-Das-chaotische-Filmdutzend-Teil-7.html</link>
            <category>Das chaotische Filmdutzend</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Himmen)</author>
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    &lt;em&gt;Da ich meine Freizeit gern in abgedunkelten Räumen vor erhellten Bildschirmen verbringe, laufen mir in regelmäßigen Abständen diverse Filme über den Weg. Gerne würde ich über jeden von ihnen vereinzelte Rezensionen schreiben, leider macht das nicht nur sehr viel Arbeit, sondern mittlerweile einfach jeder. Darum gehe ich anders an die Sache heran. Ich nehme mir die zwölf letzten Filme vor, die ich gesehen habe und verpacke sie in einen einzigen Text. Ohne ihre Titel zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei entsteht ein chaotischer Mix aus Informationen, Nebensächlichkeiten und Meinungen. Erst zum Schluss wird dann kurz aufgelistet, welche Filme in welcher Reihenfolge erwähnt wurden. Wenn ich einen Film kurz hintereinander mehrmals gesehen habe, kann er auch wiederholt angesprochen werden. Es geht eben einfach um die letzten zwölf gesehenen Filme meines Lebens. Wer beim Lesen raten möchte, worum es gerade geht, darf dies selbstverständlich gerne tun.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man zu viele Filme hintereinander, wird die Wohnung irgendwann zu einem einzigen Sumpf. Alles ist voller klebriger Flüssigkeiten und man ist umgeben von Dingen bei denen man nicht weiß, ob man sie (noch) essen kann / darf oder nicht. Und dann ist da noch dieses Sumpfmonster. Es tarnt sich die ganze Zeit als Menschen, um so seine Beute hinterrücks zu ermorden. Getrieben von lächerlichen Rachegefühlen schlägt es sich so durchs Leben und jagt eine junge Frau. Im Grunde fühlt man sich während der Monsterszenen eher wie in einem Videospiel und dank der Geschichte und den Charakteren noch dazu in einem schlechten. Der Trailer hat, um noch eins draufzulegen, übrigens bereits die vorhersehbare Wendung verraten. Wenigstens hat man somit Zeit seine Wohnung gründlich aufzuräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man erst einmal alles sortiert und eingeräumt, kann man sich neue Ziele setzen. Die Weltherrschaft zum Beispiel. Diese erreicht man natürlich am einfachsten als Superschurke. Es sei denn, man trifft schon bald auf seinen Hauptfeind, einen eingebildeten Schnöselsuperheldenverschnitt, der nicht nur die eigenen Pläne vereitelt, sondern sich auch noch an die neue Freundin ranmacht. Das schlimmste, was man in einer solchen Situation machen kann, ist übrigens singen. Das wirkt auf mich nämlich immer extrem störend und reißt mich aus fast jedem Film heraus. Aus diesem leider auch. Trotz des tollen Humors. Hört bitte auf zu singen. Dann klappt das auch mit der Weltherrschaft.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Ein gutes Beispiel dafür sind Drachen. Drachen mit Kanonen auf dem Rücken. Die singen nämlich nicht und richten stattdessen viel lieber ein gigantisches Chaos auf der Welt an, während sie eine Frau und einen Mann jagen, die ihre Sympathiepunkte bei einem Wettkacken an und in eine Toilette verloren haben. Leider gibt es aber trotz der Gesangsfreiheit noch ein Problem: Die Drachen nehmen sich viel zu häufig zu viel Zeit dafür, ihre Opfer bedrohlich zu umkreisen und anzufauchen, anstatt sie einfach aufzufressen. Hätte unser lieber Hauptdrachen nicht so lange gewartet, wäre der Film bereits nach wenigen Minuten beendet gewesen. Andererseits habe ich dadurch aber auch Glück gehabt. Mir wären so nämlich unzählige unglaublich gute Kampf- und Explosionsszenen entgangen, die ich so gerne noch viel häufiger sehen würde. Explosionen gehen nämlich immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie Zombies. Gegen diese freundlichen Kameraden kann man als Filmfreund schließlich nichts haben. Gut, Nazizombies hinterlassen immer einen etwas fiesen Beigeschmack aber auch ein Deutscher sollte sich einmal in seinem Leben nicht so anstellen. Schließlich sind Zombies ja die Bösen. Und als diese machen sie in eingeschneiten Bergen Jagd auf eine Klischeejugendurlaubsgruppe, die sich mit allerlei Mitteln blutig zur Wehr setzt. So werden sowohl Zombies als auch Menschen auf brutale Weise zerstückelt und einem wird im Grunde nicht viel Neues geboten. Aber wer erwartet denn auch bitte sowas, wenn man diesen Film einlegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es auf der Welt genügend Filme, die das Zombiethema auch mal auf eine etwas andere Art und Weise aufgreifen. Schon einmal daran gedacht, dass sich der Zombievirus nicht nur per Biss- oder Kratzangriffe übertragen könnte? Was wäre denn, wenn man komplett auf solch körperliche Übertragungsmöglichkeiten verzichtet? Gäbe es da überhaupt Alternativen? Soll der Virus etwa über Worte weitergegeben werden? Verbale Infektion? Wie zur Hölle soll man das denn bitte logisch erklären? Und wie erst bekämpfen? Thematisch wirklich spannend, die Umsetzung wirft leider einige Fragen auf, die ich mir nicht beantworten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich kann mir so einiges nicht beantworten. Zum Beispiel die Freundauswahl mancher Frauen. Man muss sich das einmal vorstellen: Man wird seit der Kindheit von einem Geist heimgesucht, der Freund will dies mit einer Kamera dokumentieren, tut dies auch, verärgert das Vieh dadurch, bringt es zu immer krasseren Aktionen und erzählt trotzdem weiter, dass er nicht an Geister glaubt, beziehungsweise dass er vor dem Ding keine Angst hat. Eine seiner dummen Aktionen jagt die nächste und irgendwann wünscht man sich förmlich, dass der Geist den Typen zum Schweigen bringt. Aber andererseits auch nicht zu schnell. Die per Handkamera gefilmten Bettspukszenen waren nämlich so gut, dass man den nervenden Typen dafür gerne hingenommen hat. Denn nichts ist schlimmer, als die Sicherheit des eigenen Schlafzimmers zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei das natürlich so nicht stimmt. Eine Invasion durch außerirdische Mutantenwürmer ist selbstverständlich auch ziemlich unangenehm. Zumindest für die Beteiligten. Als Zuschauer erfreut man sich dagegen an den (auch nach all den Jahren) grandiosen Monstereffekten und den ziemlich brutalen Mordszenen. Hier stimmt einfach alles. Sogar die dummen Opfercharaktere und der coole Monsterfilmnerdjunge sind vertreten. Super! Gab es zwar schon sehr oft aber man soll ja nicht immer so negativ denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Monsterbereich dreht man sich eben häufig im Kreis. Ist nicht das ganze Leben ein einziger Kreislauf? Oder sollte ich besser sagen: Eine Spirale? Spiralen sind schließlich überall! Das glaubt ihr nicht? Dann wart ihr sicherlich noch nicht in Asien. Da gibt es nämlich ein verfluchtes Dorf, in dem die Bewohner nach und nach von Spiralen besessen werden und sich von nun an sehr merkwürdig verhalten. So merkwürdig, dass ich irgendwie keinen Bezug zum Film aufbauen konnte. Die Spiralszenen an sich sind zwar toll, dass um sie gewobene Handlungsspiralnetz dafür nicht. Und die einzelnen Charaktere sind einem auch nicht sympathisch. Schade eigentlich. Ich mag doch Filme mit Symbolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wie ein Kreislauf. Und wenn der Film dann auch noch so gut funktioniert, dass er einem selbst nach mehrmaligem Ansehen noch Spaß macht und neue Kleinigkeiten zu bieten hat, kommt man immer wieder gerne zu ihm zurück. Noch viel schwieriger ist es, daraus auch noch einen Film zu machen, der den Zuschauer nachvollziehen lässt wie sich der Hauptcharakter fühlt. Fotos und Tätowierungen stellen da nur einen kleinen Teil dar. Um sich im eigenen Leben noch zurecht zu finden zu können, muss man sich darum einige Tricks einfallen lassen. Man weiß nicht einmal wo man gerade ist und wie man hier hergekommen ist. Alles, was einem vor wenigen Minuten erst passiert ist, hat man einfach vergessen. Es muss ganz schön schlimm sein, wenn man sich nichts neues mehr merken kann und man umgeben ist von einer großen Leere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Leere ist umso schlimmer, wenn sie sich nicht nur auf den eigenen Kopf, sondern die gesamte Umgebung ausbreitet. Was wäre, wenn man der einzige überlebende Mensch in ganz New York ist? Alle anderen wurden von einem Virus entweder getötet oder in brutale Killerwesen verwandelt, die nur bei Nacht die leeren Straßen betreten und Jagd auf einen machen. Das wäre sicherlich alles andere als Angenehm. Zum Glück hat man einen treuen Begleiter in Form eines Hundes dabei und sich irgendwie an die Einsamkeit gewöhnt. Man führt sogar ein verhältnismäßig normales Leben und hat gelernt, mit der nächtlichen Bedrohung klarzukommen. Natürlich nicht für lange. Sonst wäre der Film für viele sicherlich langweilig geworden. Mir haben die rasanteren Szenen jedoch am wenigsten gefallen. Vor allem die viel zu offensichtlich aus dem Computer stammenden Angreifer fand ich für die heutige Zeit mehr als schwach. Schade. Die Einsamkeit war nämlich wirklich sehr beklemmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde so ganz alleine vermutlich verrückt werden. Was vor einigen Jahren sicherlich keine schöne Angelegenheit war. Da wurden Verrückte nämlich noch in eine Irrenanstalt auf einer abgelegenen Insel verfrachtet. Was da so alles passieren kann, ist offensichtlich und als plötzlich eine der Insassinnen verschwindet, wird ein Kommissar gerufen, der in diesem Fall ermitteln soll. Dabei stellt sich jedoch heraus, dass dieser Mann eine ganz eigene Geschichte mit dieser Insel, beziehungsweise ihren Insassen, hat und irgendwann findet man sich einer Verschwörung wieder, bei der man nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen darf. Am Ende kann man dann lange darüber spekulieren, was das jetzt alles zu bedeuten hatte. Wobei ich glaube, dass es hier gar kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt. Zum Verrückt werden eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gut, dass man mit Verrückten heutzutage anders umgeht. Verrückte Jugendliche werden zum Beispiel gar nicht mehr beachtet, sondern in Frieden gelassen. Vor allem reiche. Auf Privatuniversitäten. Die dürfen dann auch einfach mal in einem auf dem Unigelände liegenden Bunker eine wilde Fete feiern. Dass dabei etwas schiefgehen könnte, ist schließlich sehr unwahrscheinlich. Was soll auch passieren? Die Bunkertür geht nicht mehr auf? Unwahrscheinlich. Sollte das aber doch eintreten, wäre das natürlich alles andere als eine tolle Party. Vor allem, wenn nur noch einer lebendig den Bunker verlässt. Dann kommt nämlich die Polizei und stellt unangenehme Fragen. Zustande kommt auf diese Art ein Film, der seinen Zuschauer verwirren möchte, dies aber nicht schafft, da man nach wenigen Minuten bereits weiß, was am Ende passieren wird. Gut, dass das bei dieser Textserie hier nie der Fall sein wird. Darum freue ich mich auch schon so auf nächstes Mal.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Filmliste (Filmnummer - Jahr, Titel, gesehen am)&lt;br /&gt;
073-2010, Swamp Devil: Der Fluch des Monsters, 20.07.2010&lt;br /&gt;
074-2010, Dr. Horrible’s sing-along blog, 22.07.2010&lt;br /&gt;
075-2010, Dragon Wars: D-Wars, 22.07.2010&lt;br /&gt;
076-2010, Death Snow, 23.07.2010&lt;br /&gt;
077-2010, Pontypool, 23.07.2010&lt;br /&gt;
078-2010, Paranormal activity, 24.07.2010&lt;br /&gt;
079-2010, Deadly spawn, 25.07.2010&lt;br /&gt;
080-2010, Uzumaki, 25.07.2010&lt;br /&gt;
081-2010, Memento, 26.07.2010&lt;br /&gt;
082-2010, I am legend, 30.07.2010&lt;br /&gt;
083-2010, Shutter island, 07.08.2010&lt;br /&gt;
084-2010, The Hole, 11.08.2010&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=flattr&gt;&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/51088/Das-chaotische-Filmdutzend-Teil-7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 00:22:52 +0200</pubDate>
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